Trekking im Tijuca Nationalpark
in Rio de Janeiro

Natur und Kultur Brasiliens

1.Tag

Ankunft São Paulo morgens und Weiterflug nach Foz de Iguaçu

Anreise über São Paulo, mit Ankunft am frühen Nachmittag in Foz do Iguaçu. Sie werden von Ihrem Guide ins Hotel San Martin gebracht. Das Hotel liegt inmitten einer, großzügig gestalteten, tropischen Gartenanlage mit Swimmingpool, an dem man sich wohltuend von der langen Anreise ausruhen kann. Gleich nebenan liegt der Parque das Aves, ein Park, in dem neben 150 Arten tropischer Vögel, darunter auch die großen Araarten, zahlreiche Alligatoren, Schlangen, Schmetterlinge und Affen, umgeben von üppiger und exotischer Flora, beobachtet werden können. Ein einstündiger Spaziergang durch die interessante Anlage steht nachmittags auf dem Programm.

Die Iguaçu-Fälle

2. Tag

Foz de Iguaçu

Ganztägier Besuch der berühmten Wasserfälle auf Brasilianischer und Argentinischer Seite Der Nationalpark von Iguaçu umfasst 185.262ha auf der brasilianischen und 67.000ha auf der argentinischen Seite. 275 Wasserfälle des Rio Iguaçu, im Schnitt 60 m hoch, tosen in einen halbkreisförmigen Canyon über eine Länge von 2,7km. Ein unvergessliches Naturschauspiel! Unser Vorschlag: Rundflug mit dem Hubschrauber (fakultativ) bei dem die gewaltigen Ausmasse dieser Fälle sichtbar werden. Auf der Argentinischen Seite fährt Sie ein Minizüglein durch den Nationalpark. Anschliessend gelangen Sie über Stege zu den tosenden Wassermassen der Garganta del Diabo, des Teufelsschlunds. Unser Vorschlag: eine atemberaubende Schlauchbootfahrt direkt unterhalb der Fälle (fakultativ).

 

3. Tag

Foz de Iguaçu - Rio de Janeiro

Frühe Besichtigung des Itaipu Staudammes mit dem, nach Inbetriebnahme der neuen Turbinen, die derzeit noch im Bau sind, wieder größten Wasserkraftwerk der Erde. Hier werden momentan 14.000 MW Strom erzeugt, der Paraguay und Teile Süd- und Südwestbrasiliens versorgt. Anschließend Flug nach Rio de Janeiro. Transfer zur VillaRio Teresa, ein herrschaftlicher Prachtbaumit tropischem Garten, im charmanten Künstlerviertel Santa Teresa gelegen. Abendessen in einem Spezilitäten Restaurant. Übernachtung in der Villa Paradiso.

Santa Teresa in Rio de Janeiro mit seiner berühmten "Bonde"

4. Tag

Paraty

Frühe Abfahrt in das romantische Hafenstädchen Paraty, das während des 18.Jahrhunderts die wichtigste Durchgangsstation für das Gold aus Minas Gerais auf dem Weg nach Portugal war. Heute zählt es laut UNESCO zu einem der bedeutendsten bestehenden Beispiele kolonialer Architektur weltweit! Hier erleben Sie eine exotische Mischung von Kultur, Natur und Strandvergnügen. Vier Stunden dauert die Fahrt, immer an der Grünen Küste entlang, mit traumhaften Ausblicken auf das Meer. Einchecken in die charmante, im Kolonialstil eingerichtete Pousada im historischen Stadtzentrum. Es folgt eine Besichtigigung, zu Fuß, des unter Denkmalschutz stehenden Barockstädtchens, seiner architektonischen Schmuckstücke aus der Kolonialzeit Brasiliens, seiner Patrizierhäuser und Kirchen aus dem ausgehenden 17. und Anfängen des 18.Jhdts. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Unternehmen Sie einen gemütlichen Spaziergang durch die engen Gassen Paratys mit ihrem noch von Sklaven ausgelegtem Kopfsteinpflaster, wo zahlreiche gute Restaurants zum Abendessen einladen, und einen anschliessenden Bummel durch die Boutiquen und Kunsthandwerksläden des Ortes.

Die Altstadt von Paraty

Vormittags unternehmen Sie eine 4-stündige Bootsfahrt, die Sie durch ein tropisches Paradies voller einsamer Inseln und wilder Strände führt. Bei diversen Stops haben Sie Gelegenheit zum Baden in den kristallklaren Gewässern. Am Nachmittag besuchen Sie eine traditionelle Zuckerrohrmühle und Schnapsbrennerei, inklusive Verkostung der feinen Brände,für die die Region bekannt ist. Rückkehr nach Paraty. Rest des Tages und Abend zur freien Verfügung. Für den Abend empfehlen wir: den Besuch des international bekannten Puppenspieltheaters "Contadores de Historia".

Mit dem Schoner die grüne Küste erkunden

Ein Besuch des Indiodorfes Araponga steht heute an. Indios vom Stamm der Guarani, heimisch in der Grenzregion Paraguai/Brasilien (aus dem Film "The Mission") haben sich hier in mehreren DÖrfern angesiedelt. In Zusammenarbeit mit der NGO Nhendeva unterstützen wir ein Sozialprojekt. Mit Jeep und einem Fussmarsch durch den atlantischen Regenwald, der cirka 2 Stunden dauert, gelangen wir in das hoch in den Bergen gelegene Dorf. Hier finden Kontakte und Gespräche mit dem Chef, dem Kazike und den Dorfbewohnern statt, so dass man viel interessantes über das tägliche Leben, Brauchtum, Kultur und natürlich auch über die Problematik der Indios in der modernen Gesellschaft Brasiliens erfährt. Vom Dorf aus führt ein Dschungelpfad zu einem sehr schönen Wasserfall. Hier kann man ein erfrischendes Bad nehmen. Das Mittagessen wird von den Indios für uns zubereitet. Der Besuch ist sicherlich ein wichtiges Erlebnis und einer der Höhepunkte des Aufenthaltes in der Region. Rückkehr nach Paraty, nachmittags.

Die Frau des Kazike (Häuptlings) bietet Kunsthandwerk feil

Sie verlassen Paraty mit leichtem Gepäck (Koffer im Hotel zurücklassen) und begeben sich auf den Weg in die fjordähnliche Bucht des Saco de Mamanguá. Hier beziehen wir für die nächsten zwei Tage Quartier im traumhaft gelegenen Refugio Mamanguá, von wo aus Ausflüge zu Fuss in den atlantischen Bergregenwald, in der Bucht und in den Mangrovenwäldern mit dem Kajak unternommen unternommen werden.

Mit dem Kajak zu den Stränden und Mangroven des Saco de Mamanguá

Heute steigen wir auf einen der höchsten Berg der Region, den Pico de Mamanguá. Hierzu muss zunächst die Bucht (Saco) mit dem Kajak überquert werden. Eine leichte übung, da die Bucht sehr geschützt ist und kaum Wellen aufwirft. Der Auf- und Abstieg mit einer angemessenen Pause auf dem Gipfel, um die herrliche Aussicht zu geniessen, nimmt insgesamt etwa 3 Stunden in Anspruch. Das Mittagessen besteht heute aus fangfrischen Riesengarnelen, die wir bei befreundeten Fischern kaufen und uns in einer Bar am Strand grillen lassen. Dazu gibt es ein eiskaltes Bier. Der Aperitiv heißt natürlich Caipirinha.

Ausblick vom Pico da Mamanguá auf die Bucht

Wir verabschieden uns vom Refugio und trekken auf einem sehr schönen Weg an der Küste entlang und durch den Wald, bis zur Siedlung einer traditionellen Fischerfamilie, die sich u.a. auch mit Austernzucht und der Herstellung von Kunsthandwerk aus dem Holz des endemischen Caixeta Baumes, (Tabebuia cassinoides) einer Art des Balsa Holzes, beschäftigt. Hier veranstalten wir einen kleinen Workshop und können auch die Austernzucht besichtigen. Nach dem leckeren Mittagessen nach regionaler Kochkunst zubereitet, wandern wir in Richtung Laranjeiras durch einen sehr schönen Teil des Atlantischen Regenwaldes, wo wir den Bus nach Paraty nehmen und ins wieder in der charmanten Pousada Porto Imperial einquartieren.

Trekking im atlantischen Bergregenwald

10. Tag

Paraty - Rio de Janeiro

Vormittag zur freien Verfügung in Paraty. Er kann genutzt werden um Souvenirs zu erstehen, eine Fotosafari in der Altstadt zu machen, oder vielleicht am herrlichen Strand von Trindade zu Baden. Nachmittags Fahrt nach Rio de Janeiro, in die Villa Rio Teresa zur Übernachtung.

 

11. Tag

Rio de Janeiro

Vormittags Wochenmarkt im Stadteil Glória, mit üppigen und exotischem Warenangebot. Danach Spaziergang Marina da Glória und dem vom berühmten Landschaftsgärtner Burle Marx gestalteten Flamengo Park. Im Park befinden sich 11.600 Bäume aus 190 Arten aus der ganzen Welt. Allein 4.400 Palmen aus 50 Arten, darunter so seltene Exemplare wie die Talipot (Corypha umbraculifera), die nur einmal blüht und dann abstirbt, wie dies um die Jahreswende 2003/2004 geschah.

Mittags Picknick am Praia Vermelha mit traumhaftem Ausblick aufs Meer und den Zuckerhut auf dem Programm. Danach unternehmen wir einen Spaziergang unterhalb des Zuckerhutes, bevor wir dann endlich mit der Gondel auf den Zuckerhut selbst fahren, um dort den Sonnenuntergang zu erleben. Rückfahrt ins Hotel und Übernachtung.

Mit der Gondel hinauf auf den Zuckerhut.
Im Hintergrund der Strand von Copacabana

Tag zur freien Verfügung.

 

Heute wollen wir in den Tijuca Nationalpark, um von dort aus auf den Corcovado Berg mit seiner weltberühmten Christusstatue zu steigen. Von hier aus gehen wir in das quirlige Stadtzentrum mit seiner modernen und kolonialen Architektur und besichtigen u.a. die ultramoderne Kathedrale und das ebenso futuristische Bürogebäude von Petrobras, den Platz der Gaukler Largo da Carioca und nehmen einen kleinen Imbiss in der Belle Epoque Confiserie Colombo. Danach fahren wir mit der hölzernen Straßenbahn über den Aquedukt der Lapa hinauf in das Künstlerviertel im Stadteil Santa Teresa. Der Abend steht zur freien Verfügung.

Die Arcos da Lapa

Eine sehr schöne Fahrt über die 14km lange Brücke die über die Guanabara Bucht nach Niterói führt. Hier besichtigen wir das sehr gut erhaltene und noch im Dienst stehende Portugiesische Fort Santa Cruz (1555) und danach, als Kontrast, das vom weltbekannten Architekten Oscar Niemeyer geplante Museum für Zeitgenössische Kunst, das weniger wegen seiner Exponate als seiner außerordentlich modernen Konstruktion beeindruckt. Zurück ins Hotel, frischmachen und auf gehts zum Dinner im Edelrestaurant „bei Marius“. Anschliessend besuchen wir einen Nachtclub mit guter brasilianischer Live-Musik.

Das Museum für zeitgenössische Kunst in Niterói

Tagesexkursion mit Hiking auf den Pedra Bonita Berg mit herrlicher Aussicht über den Tijuca Nationalwald und die Strände der Südzone. Danach Besuch des Sitio Burle Marx, ein Schmuckstück tropischer Landschaftsgärtnerei und Bademöglichkeit an dem Traumstrand von Grumari. Rückkehr ins Hotel.

 

16. Tag

Rio de Janeiro - Salvador

Transfer zum Flughafen für den Flug nach Salvador da Bahia. Ausruhen im Traditionshaus Tropical Hotel da Bahia, in der Nähe der historischen Altstadt gelegen. Die ersten Besichtigungen in der Altstadt können bereits am Nachmittag erfolgen und am Abend in einem Spezialitäten Restaurant ausklingen.

Der Pelourinho, Herz der Altstadt Salvadors

17. Tag

Salvador

Ganztägige Stadtführung. Salvador war die erste Hauptstadt von Brasilien und Jahrzehnte lang wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum des Landes. Die Stadt, die heute knapp 2,5 Millionen Einwohner hat, ist noch immer geprägt vom kolonialen Erbe: Mehr als 300 Kirchen, Festungen aus dem 16. und 17. Jh., Paläste und Luxusvillen sind Zeugnis der Geschichte. Eine Vielzahl von Festen verschiedener Religionen, der Sinkretismus ist sehr ausgeprägt, sorgt für besondere Attraktionen. Ganztägige Altstadtbesichtigung Salvadors. Spaziergang über den Pelourinho, das historische Zentrum, das 1985 von der Unesco unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Name Pelourinho bezieht sich auf die Pflöcke, an denen früher Sklaven angekettet und Öffentlich ausgepeitscht wurden. Neben den über 800 kunterbunten, restaurierten Wohnhäusern aus dem 17. und 18. Jh., Bars, Kunsthandwerksläden, Museen, sind folgende Kirchen sehenswert: der innen mit Gold ausgekleidete Convento de São Francisco (1708-1723) am Largo Cruzeiro de São Francisco, die Catedral Basílica (1657-1672) am Terreiro de Jesus sowie die von Sklaven erbaute Nossa Senhora do Rosário dos Pretos (1704-1796) am Largo do Pelourinho, eine Kirche die ausschließlich für die schwarze SklavenBevölkerung erbaut wurde.

Fahrt mit dem Elevador Lacerda, Aufzug von 1872, 72m hoch, zur Cidade Baixa, Besuch des Kunsthandwerksmarktes Mercado Modelo. Abendessen im direkt am Meer gelegenen Solar do União, einer ehemaligen Zuckermühle aus der Sklavenzeit, heute ein Museum mit Ausstellungen berühmter brasilianischer Maler, wie Di Cavalcanti, Portinari, Tarsila de Amaral, etc. Außerdem: Vorführung einer großartigen Capoeira Show. Capoeira ist ein überlieferter Kampftanz der schwarzen Sklaven, der bis heute landesweit gepflegt wird und auch im ausland immer mehr Anhänger gewinnt.

Mercado Modelo

17. Tag

Cachoeira

Fahrt in das historische Städtchen Cachoeira, das 116 km von Salvador entfernt am Ufer des Flusses Paraguaçu liegt. Während des Zuckerrohrbooms war Cachoeira wirtschaftliche Hauptstadt Brasiliens, Anfang des 19. Jhs. Regierungssitz von Bahia. Sehenswert sind seine historischen Gebäude und Kirchen: Casa da Câmara e Cadeia (1698/1712), ehemaliger Regierungssitz von Bahia, heute Rathaus – Praça da Aclamação, Igreja da Ordem Terceira do Carmo (1695/1745) Barockaltar, mit Gold ausgekleidet und portugiesischen Kacheln am Praça da Aclamação. Matriz Nossa Senhora do Rosário (1693/1754). Mittagessen und Spazierengehen auf der Fazenda Rial, umgeben von atlantischem Regenwald, Wasserfällen, Seen und Bächen. Nachmittags Besuch des Centro Cultural Dannemann in der Zigarrenfabrik in Cachoeira. Hier kann die Herstellung der weltbekannten Brasil Zigarren beobachtet werden, die neben den Havannas, zu den Besten der Welt gehören. Natürlich können die Produkte auch erstanden werden. Abends Rückfahrt nach Salvador.

Das Centro Cultural Dannemann

18. Tag – 21. Tag

Tinharé

Fahrt mit dem Ferry auf die Insel Tinharé (Morro de São Paulo). Hier werden Sie abgehot und ins die charmante Pousada Colibri gebracht, die unter deutscher Leitung steht. Sie verbringen die nächsten Tage an den schönen Stränden der Ortschaft Morro de São Paulo. Mann „muss“ hier nicht nur in der Hängematte die Seele baumeln lassen oder faul am Strand liegen,man kann es aber und keiner ist einem böse. Auch hier nicht. Man kann aber zum Beispiel auch Ausflüge auf die Nachbarinsel unternehmen, nette Lokale besuchen und sich unter die Einheimischen mischen. Helmut, der Besitzer der Pousada hat immer gute Ideen zur Hand.

Das Örtchen Morro de São Paulo auf de Insel Tinharé

22. Tag

Tinharé - Salvador - (São Paulo) - Deutschland

Rückfahrt nach Salvador und Transfer zum Flughafen für den Flug entweder direkt nach Deutschland oder via São Paulo.

Details

22 Tage / 21 Nächte
4-8 Teilnehmer
Reisetermine 2010:

ganzjährigig

Preise auf Anfrage